16.07.2025 Bad Verbraucherinfos

 

⸺ Verbrauchertipps

Warum die Wasserhärte zuhause so wichtig ist

Wasser ist das meistgenutzte Lebensmittel im Haushalt – und doch achten viele erst darauf, wenn Kalkflecken, stumpfe Armaturen oder streifige Gläser zum Alltag gehören. Die Ursache liegt in der Wasserhärte, also dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Leitungswasser. Je nach Region fällt dieser sehr unterschiedlich aus und beeinflusst nicht nur Optik und Komfort, sondern auch Kosten und Gerätelebensdauer.

 

Die Wasserhärte wird in Deutschland in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben und in drei Härtebereiche eingeteilt. Vereinfacht gesagt: Je höher der Wert, desto „härter“ das Wasser und desto mehr Kalk kann sich in Haushalt und Installation ablagern. Diese Einteilung sagt nichts über die hygienische Qualität des Trinkwassers aus, wohl aber über dessen Verhalten im Alltag – etwa beim Waschen, Spülen oder Duschen.

In vielen Regionen Deutschlands liegt die Wasserhärte im mittleren bis harten Bereich, teilweise um 15–18 °dH. Das führt zu typischen Effekten, die jeder kennt, der mit hartem Wasser lebt. Kalkablagerungen an Armaturen, Duschwänden und Fliesen, sichtbare Flecken auf Gläsern und Geschirr, Ablagerungen in Haushaltsgeräten, erhöhter Bedarf an Wasch- und Reinigungsmitteln sowie eine verkürzte Lebensdauer wasserführender Geräte sind typische Folgen.

Auf dem Weg vom Wasserwerk bis in die Hausinstallation können zusätzlich Partikel wie Sand oder Rost ins System gelangen. Diese Partikel und die bestehende Kalkbelastung beanspruchen Leitungen und Armaturen und können tropfende Hähne, Störungen oder sogar Schäden an Haushaltsgeräten verursachen. Professionelle Wasseraufbereitung verfolgt daher zwei Ziele: den Schutz der Hausinstallation vor Partikeln, Korrosion und Verkalkung sowie mehr Komfort im Alltag durch weniger Kalkflecken, angenehmere Wasserhaptik und geringeren Reinigungsaufwand.

Ein führender Anbieter wie BWT bietet dafür Hauswasserfilter, Enthärtungsanlagen und spezielle Anti-Kalk-Systeme an, die direkt in die Hausinstallation integriert werden können. So lässt sich der Kalkgehalt gezielt reduzieren und gleichzeitig die Hygiene der Installation verbessern. Mit passenden Lösungen profitieren Haushalte von besser geschützten Geräten, weniger Putzaufwand und einem spürbar höheren Wohnkomfort.

Wer passende Maßnahmen sucht, sollte zuerst die lokale Wasserhärte kennen. Dafür gibt es mehrere einfache Wege wie Online-Abfragen mit Postleitzahl, Informationen des örtlichen Wasserversorgers oder Teststreifen für zuhause. Mit dem genauen Härtegrad lässt sich dann gezielt entscheiden, ob ein Hauswasserfilter, eine Enthärtungsanlage oder eine Kombination aus beidem sinnvoll ist – insbesondere bei dauerhaft hartem Wasser mit hoher Kalkneigung.

Testen Sie Ihre Wasserhärte

Bildmaterial: © BWT

Unser Team ist für Sie da!

Wir beraten Sie gerne unter